Grußwort: "Liebe Besucherinnen und Besucher unseres Internetauftritts!"

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Ob das jedem ZuhörerIn geschmeckt hat? Das waren schon starke Worte, die die gut 100 BesucherInnen im Bürgerhaus Gräfenhausen von den beiden Referenten zu hören bekamen. Sowohl Peter Holnick aus Darmstadt (Institut für Medienpädagogik und Kommunikation)als auch Moritz Becker aus Hannover (Verein Smiley e.v.) traten mit starker Präsenz und angenehm kurzweilig auf.

Der Abend wurde organisiert von Robert Kagerbauer und Marc Berger und dem Förderverein. In Kooperation mit den Schulelternbeiräten waren die Eltern der Weiterstädter Grundschulen eingeladen.

Es ist der eigene Umgang mit den medialen Geräten, der selbstkritisch wahrgenommen werden muss. Und dann die vielleicht unangenehme Botschaft: Eltern müssen ihr Kind von Anfang an – und da sind auch schon die Dreijährigen gemeint – medial begleiten! Schade, dass es keine klaren Anweisungen gab wie: Smartphone erst mit 12 Jahren und im Grundschulalter höchstens 45 Minuten Mediennutzung am Tag. So steht es noch im Flyer vom Mai 2016  „Mediennutzung zu Hause“, erstellt von Schulelternbeirat und Schulleitung. Klare Aufforderung: „Verbringen sie mit ihrem Kind Zeit im Internet. Dass ihr Kind das Internet nutzt, können sie sowieso nicht verhindern! Nur dann haben sie eine Chance, Vertrauen aufzubauen und zu unterstützen.“  Es gibt generell keine Regeln für Erziehung, sagt Peter Holnick, denn jeder Mensch ist anders.

Die Zeit rast und vor allem Durchdringen in einer enormen Wirksamkeit die Medien unseren Alltag – den Erwachsenenalltag und den Kinderalltag. JedeR kann zum ProduzentIn von Meinungen und Nachrichten werden – mit allen Folgen. Eltern müssen die Verantwortung übernehmen und sehen, wann ihr Kind in seiner Persönlichkeit stark genug ist, eigenverantwortlich Geräte und Programme mit Internetzugang zu nutzen. Dazu gehört auch, mit übler Nachrede und „Verletzungen“ umgehen zu können. Heranwachsende probieren aus, auch im Internet, und sind auf der Suche nach Anerkennung und Aufmerksamkeit. Sozusagen der ganz normale Wahnsinn der Pubertät – und diese fängt immer früher an, aktuell oft schon mit 9 Jahren.

Wann darf es dann das internetfähige Handy geben? Moritz Becker ist da ganz klar: „Handy dann, wenn ihr Kind es nutzen kann! Das kann mit 9 Jahren sein oder erst mit 15 Jahren! Vertrauen Sie Ihrer Intuition!“ Eltern sind nicht aus der Verantwortung entlassen. Ganz schlecht sei, einfach mit dem Übergang in die weiterführende Schule auch das Smartphone mitzugeben. Einleuchtendes Beispiel: „Sie lassen auch nicht ihr Kind ohne Vorbereitung plötzlich mit 10 Jahren mit dem Fahrrad auf die Straße!“ Denn treffen in Klasse fünf ungeübte und teilweise enthemmte Internet-NutzerInnen aufeinander – Cybermobbing! Dafür sind die Eltern verantwortlich!

Darmstädter Echo Bericht-Einblicke in die Online-Welt

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